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Gastro-Gewerbe 2020 mit 38 Prozent weniger Umsatz als 2019

Gastro-Gewerbe 2020 mit 38 Prozent weniger Umsatz als 2019

Im November 67,4 Prozent weniger Einnahmen als im Februar vor dem Lockdown

Die deutsche Gastronomie und Hotellerie hat im vergangenen Jahr nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes preisbereinigt rund 38 Prozent weniger Umsatz verzeichnet als 2019. Sie beruhen auf den Zahlen von Januar bis November 2020 sowie einer Schätzung des Lockdown-Monats Dezember.

Laut den Zahlen sei deren Umsatz im November 2020 gegenüber dem Oktober preisbereinigt um 52 Prozent eingebrochen. Diese Zahl liege sogar um 67,4 Prozent niedriger als der Februar 2020, dem letzten Monat mit normalem Geschäftsverlauf vor dem ersten Lockdown. Im Vergleich zum November 2019 lägen die Einbußen bei preisbereinigt 67,9 Prozent.

Das Geschäft mit Beherbergung jeder Art habe sich dabei im November 2020 im Vergleich zu 2019 um 82,8 Prozent reduziert, die Gastronomie-Umsätze seien um 60,1 Prozent gesunken.

(wein.plus)

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Historischer Rückgang beim italienischen Weinexport

Historischer Rückgang beim italienischen Weinexport

Vier Prozent weniger als 2019 wegen Brexit und fehlender Abnahme aus China

Der italienische Landwirtschaftsverband Coldiretti rechnet mit einem historischen Rückgang der Weinenexporte um etwa vier Prozent im Jahr 2020. Das hat der Verband aus Zahlen der italienischen Statistikbehörde Istat errechnet, die auf Zahlen der ersten fünf Monate des Jahres beruhen. Während die Exporte im vergangenen Jahr auf den Rekordwert von 6,4 Mrd. Euro stiegen, haben sie von Januar bis Ende Mai nur noch 2,4 Mrd Euro erreicht. Im Jahr zuvor waren es noch 2,4 Mrd Euro. Dies sei der erste Rückgang seit über 30 Jahren.

Der wichtigste Grund sei vor allem der Brexit: Die Abnehmer in Großbritannien hätten die Einfuhr von Januar bis Mai 2020 um satte 12 Prozent reduziert. Der chinesische Markt sei zudem um 44 Prozent eingebrochen. Dort war der Corona-Virus ausgebrochen. Für weitere Probleme sorgen die US-Strafzölle auf Wein aus Europa.

Auch die Ernte 2020 werde für die Winzer schwierig: serzeit würden ihnen aufgrund der Corona-Pandemie etwa 25.000 Saisonarbeiter fehlen, erklärte der Coldiretti-Präsident Ettore Prandini.

Italienische Weine kaufen…

(wein.plus)

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Weinlese 2020 hat begonnen

Weinlese 2020 hat begonnen

Erste Ernte des Jahres mit der Sorte Solaris vom Pfälzer Weingut Schwindt

Mit dem Erntebeginn der frühreifen Sorte Solaris im Pfälzer Weingut Schwindt in Weisenheim am Sand ist der Startschuss für die Weinlese-Saison 2020 gefallen. „Wir sind rund 14 Tage früher dran mit dem Beginn der Lese als im langjährigen Jahresdurchschnitt“, sagt Weinguts-Inhaber Michael Schwindt und ergänzt: „Nach den frühreifen Sorten Solaris und Ortega wird die Lese der Hauptrebsorten um den 25. August beginnen.“

Für das gesamte Anbaugebiet Pfalz prognostiziert das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinpfalz (DLR) in Neustadt-Mußbach vorsichtig positive Aussichten für den kommenden Weinjahrgang. „Vor allem bei den Themen Frühreife, Behang und Traubengesundheit können wir zum aktuellen Zeitpunkt sehr zufrieden sein“, erklärt Dr. Matthias Petgen vom Institut für Weinbau und Oenologie des DLR. Für die nächsten Wochen wünscht er den Winzern „ergiebige Landregenereignisse“ und eine trockene Phase während der Lese. Petgen erwartet einen insgesamt „frühen Jahrgang“: „Wir sind etwas später als im Jahr 2018, jedoch noch früher als im vergangenen Jahr“, sagte Petgen.

Weinernte Photo by Paul Hanaoka on Unsplash

(wein.plus / Photo by Paul Hanaoka on Unsplash)

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Deutsche Winzer erwarten frühe Ernte 2020

Deutsche Winzer erwarten frühe Ernte 2020

Blüte etwa zehn Tage vor dem langjährigen Mittel zu Ende gegangen

Weinenrnte

Die deutschen Winzer erwarten im Herbst eine frühe Ernte des Jahrgangs 2020. Das berichtet die Deutsche Presseagentur (dpa). Die Gründe dafür seien die erneut sehr frühe Rebblüte sowie der recht großen Regenmenge im Juni. „Wir sind sehr zufrieden mit der Vegetation“, sagte der Präsident des Weinbauverbands Nahe, Thomas Höfer, der dpa. Die Blüte sei bereits zehn Tage vor dem durchschnittlichen Jahresmittel zu Ende gewesen. Sie setzt im Normalfall rund 100 Tage später den Termin für die Ernte. Allerdings seien die Trauben derzeit für den Entwicklungsverlauf noch sehr klein. Daher erwarten viele Winzer eine tendenziell kleine Ernte. (Wein-Plus)

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Alkoholkonsum steigt international während der Corona-Krise kaum

Alkoholkonsum steigt international während der Corona-Krise kaum

Umfrage in elf Staaten: 88 Prozent trinken gleich viel oder wenig als vorher

Während der Corona-Krise haben die Menschen auf fast allen Kontinenten der Erde genauso viel oder weniger Alkohol als vor dem Beginn der Pandemie getrunken. Das hat eine internationale Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der International Alliance for Responsible Drinking (IARD) unter 11.678 Menschen ergeben. Sie leben in Australien, Südafrika, Mexiko, Frankreich, den Vereinigten Staaten, Deutschland, Großbritannien, Japan und Neuseeland. Demnach tranken 84 Prozent der Bürger in diesen Staaten gleich viel oder weniger Alkohol als vor der Krise. In Deutschland seien es sogar rund 88 Prozent.

30 Prozent der Befragten aller Staaten trank nach eigener Angabe sogar deutlich weniger oder verzichtete völlig auf den Genuss alkoholischer Getränke. Fast die Hälfte der Menschen dieser Gruppe gab an, auch nach der Lockerung der Einschränkungen weiterhin weniger Alkohol als zuvor trinken zu wollen. In Deutschland liegt der Wert dieser Gruppe bei etwa 19 Prozent.

Elf Prozent der Befragten gab in der Umfrage dagegen an, während des Lockdowns deutlich mehr Alkohol als üblich getrunken zu haben. Von dieser Gruppe haben 72 Prozent die Absicht, nach dem Ende der Pandemie wieder zu ihren bisherigen Trinkgewohnheiten zurückzukehren. Damit wollen auch sie danach wieder weniger Alkohol konsumieren. (Wein-Plus)

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Extrem frühe Rebblüte in Frankreich

Extrem frühe Rebblüte in Frankreich

Bis zu 30 Tage schnellerer Verlauf als 2019

In vielen französischen Anbaugebieten hat die Rebblüte deutlich früher als üblich begonnen. In der Region Entre-Deux-Mers etwa liegt sie drei Wochen früher als der Durchschnitt und sogar vier Wochen früher als 2019. Auch in Südfrankreich sei der Entwicklungsverlauf deutlich schneller als üblich vorangeschritten, sagte Joël Ortiz, Weinbau-Experte der dortigen Landwirtschaftskammer. In der Provence und dem Rhone-Tal liege der Verlauf fünf bis neun Tage früher als 2019. Dieser Jahrgang gehört zu denen mit der frühesten Blüte der Geschichte. (Wein-Plus)

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Weingut KOPP im Gault&Millau 2020

Weingut KOPP im Gault&Millau 2020

Liebe Weinfreunde,

der Gault&Millau Weinguide ist wohl der beliebteste und vor allem meistverkaufteste Weinführer Deutschlands und diese Woche neu erschienen in der Ausgabe 2020. grosser.wine freut sich, dass das Weingut Kopp auch dieses Jahr mit “3 Roten Trauben” bestätigt und somit die hervorragende Arbeit gewürdigt wurde.

Zusätzlich machen die sehr positiven Zeilen Lust auf mehr:

“Was er seither geschaffen und wie er die Qualität seiner Weine stetig und konsequent entfesselt hat, ist aufsehenerregend. Hier hat alles Hand und Fuß, kommt wie aus einem Guss. …Mit seinen stets von eigenständigem Habitus beseelten Weinen mischt Kopp nicht nur die badische Spitze gehörig auf.”

Link zum Gault&Millau 2020 Eintrag…

Johannes Kopp
Gault+Millau 2020
Gault+Millau 3 Trauben

grosser.wine – 10.11.2019